Kickerprojekt des Jugendclub OCB

Zu einem Jugendclub gehört ein funktionierender Kicker. Immer wieder gibt es Kickerturniere oder sogar eine Kickerliga in Hohenschönhausen. Daran möchten auch die OCB Besucher*innen teilnehmen. Dank der Förderung der Bürgerstiftung Lichtenberg ist das nun endlich wieder (besser) möglich.

Anfang Dezember kam unser neuer Tischkicker an. Direkt am selben Tag bauten wir diesen zusammen mit einigen Jugendlichen auf. Das dauerte ganz schön lange doch alle blieben voller Vorfreude auf das Kickern dabei oder wechselten sich ab. Nachdem alles fertig war wurde direkt losgespielt. Der Kicker spielt sich super und ist nun oft und regelmäßig in Verwendung.

 


Schon früher wurde viel Kicker gespielt, was mit dem alten kaputten Kicker jedoch immer weniger wurde. Mit diesem neuen, guten Kicker kann ganz anders gespielt werden. Richtige Tricks und Taktiken werden nun gelernt, trainiert und sich gegenseitig beigebracht.

Auch der Wunsch nach einem Kicker-Turnier wurde mehrfach geäußert und wird in den Ferien durchgeführt werden!

Kickern ist niedrigschwellig, bietet eine schnelle Möglichkeit zum Ankommen und Kontakte knüpfen. Wir wollen besonders Mädchen* ermutigen den Kicker mehr für sich zu erobern. Dafür ist immer montags am Mädchen*tag eine gute Zeit.

Der neue Kicker ist auch für die Mädchen* erkennbar attraktiver und wird viel mehr genutzt. Neu erlernte Fähigkeiten und besonders auch der Mut und die Lust am Spielen können dann direkt an anderen Tagen ausprobiert werden. 

 Vielen Dank nochmal für die Möglichkeit einen neuen Kicker in unserem Jugendclub zu haben. Alle haben sich darüber gefreut.

 

Friederike Grabner
Jugendclub OCB

 

 


 

Erneut Gütesiegel erhalten

Der Arbeitskreis Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen gratuliert der Bürgerstiftung Lichtenberg zur Verleihung des Gütesiegels für Bürgerstiftungen.

Das Gütesiegel wird jährlich auf Grund der gemeinschaftlich von den Bürgerstiftungen in ihrem Arbeitskreis formulierten „10 Merkmale einer Bürgerstiftung“ verliehen. Nach über 20 erfolgreichen Jahren Bürgerstiftungsbewegung in Deutschland werden gut 300 Bürgerstiftungen zum 1. Januar 2020 das Gütesiegel tragen.

Es freut uns daher besonders, dass die unabhängige Jury entschieden hat, der Bürgerstiftung Lichtenberg das Gütesiegel erneut zu verleihen.

Sie erhält das Gütesiegel zum 1. Januar 2020 – für den Zeitraum von drei Jahren und ist damit berechtigt, das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in Verbindung mit Veröffentlichungen und Druckerzeugnissen zu führen.

Dr. Marie-Luise Stoll-Steffan                                          Prof. Dr. Burkhard Küstermann
Leiterin Arbeitskreis Bürgerstiftungen                            Vorsitzender Gütesiegeljury
im Bundesverband Deutscher Stiftungen

 


 

Unerwartete Hilfe für in Lichtenberg lebende Obdachlose

Am 23.12.2019 war ich mit Herrn Hien, Geschäftsführer des Dong Xuan Center, und Herrn Duc, Mitglied des Kuratoriums der Bürgerstiftung, sowie weiteren Vertreter*innen der vietnamesischen Community unterwegs, um den Obdachlosen am Bahnhof Lichtenberg und in der Rummelsburger Bucht ein Weihnachtsessen zu bringen.

Der Vorschlag kam von Herrn Hien, der dafür sorgte, dass das Auto mit 200 Entenkeulen, 400 Frühlingsrollen, Soßen und Brot beladen wurde. Alles frisch vom Herd. Auch an ca. 100 Portionen Tofu hatte er gedacht. An beiden Standorten wurden wir herzlich aufgenommen und das Essen fand große Zustimmung. Dass es schmeckte, war den Gesichtern anzusehen.

Youtube-Video zur AktionYoutube-Video von Pham Manh Cuong zur Aktion

Herr Hien übergab mir außerdem 2 Schecks à 500 €, die die Bürgerstiftung für die Obdachlosen verwenden soll.
Ich werde mich in den nächsten Tagen vor Ort informieren, was gebraucht wird und dies dann einkaufen.
Es war bestimmt nicht die letzte Aktion, die vom Dong Xuan Center für Bedürftige in Lichtenberg ausging.

Christina Emmrich
Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung

 


 

Vorhang auf für die Frühlingsgala der Bürgerstiftung Lichtenberg

Die Gala findet am 14.3.2020 um 17.00 Uhr im Theater an der Parkaue statt.
Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Das Duo „Schwarzblond“ wird Ausschnitte aus seinem Programm „Sahnehäubchen – Best of Revue“ präsentieren.
Der vier Oktaven Gesang von Benny Hiller und die facettenreiche Darstellung von Monella Caspar sind ein Schmaus für Augen und Ohren.
Cindy Berger wird einige ihrer bekanntesten Lieder singen und das Publikum fürs Mitsingen begeistern.
Dazu kommen die Tanzgruppe „pas de trois“ und Tänzerinnen von "Flatback an cry".
Wie in den vergangenen Jahren werden auch wieder die Lichtenberger Helden geehrt.

Alle Einnahmen kommen, wie in jedem Jahr, Projekten in Lichtenberg zu gute. Die auftretenden Künstler*innen erhalten von der Bürgerstiftung kein Honorar, so dass die Einnahmen in voller Höhe zur Verfügung stehen.

Karten sind erhältlich an der Theaterkasse
(Tel. 030 557752-52) und über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Eintrittspreis: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Ich freue mich auf Sie.

Christina Emmrich
Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung

 


 

Lichtenberger Lichtermarkt

Alle Jahre wieder

Auch in diesem Jahr war der Vorstand der Bürgerstiftung auf dem Lichtermarkt zu sehen und zu hören. In bewährter Kooperation mit dem Verein für aktive Vielfalt e. V. und dem Förderkreis des Museums Lichtenberg, nutzten wir den Nachmittag für Gespräche mit Besucher*innen, informierten über die Stiftung und warben für die Gala im kommenden Jahr. Den Flyer dafür nahmen viele mit.

Unser  Glühwein war ziemlich schnell verkauft. Eingenommen haben wir damit 364 €, die Projekten zu gute kommen. Ich bin sicher, dass wir einige unserer Standbesucher*innen zur Gala am 14.3.2020 im „Theater an der Parkaue“ wieder sehen werden.

In diesem Sinne – Gehen Sie mit uns stiften!

Christina Emmrich
Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung

 


 

Das Jugendprojekt werkstatt denkmal 2019

Kurzbericht des Vereins zur Förderung der Denkmalpflege

Hermsdorfer Ziegelbauten in Reinickendorf, der WOGA-Komplex in Wilmersdorf, die ehemalige Kindl-Brauerei in Neukölln, der Schlosspark in Buch, die Zitadelle in Spandau oder die Max-Taut-Schule in Rummelsburg – in 7 Projekten und in 6 Berliner Stadtbezirken erforschten etwa 180 Schülerinnen und Schüler zum „Tag des offenen Denkmals 2019“ Denkmale in ihrer Nähe.
Im Rahmen des Jugendprojektes „werkstatt denkmal“, das seit 2004 vom Verein „Denk mal an Berlin e.V.“ organisiert wird, setzten sich Mädchen und Jungen aller Altersklassen in Kooperation mit den Berliner Regionalmuseen mit einem ausgewählten Bau- oder Gartendenkmal auseinander und erschlossen es auf ganz eigene und nachhaltige Art.
Unter dem an Bauhaus angelehnten Berliner Motto „Moderne. Modern. Berlin.“ ging es in diesem Jahr um Neues Bauen und Neues Wohnen sowie um die aktuelle Nachnutzung von Denkmalen. Mit pädagogischer Anleitung, mit Künstlern, mit Architekten und Bau-Experten wurde dabei von den Kindern und Jugendlichen recherchiert, gefragt, diskutiert, fotografiert, verglichen, gezeichnet, gefilmt, gestaltet und gebaut.
Ob als Podcast, als Film, in Modellen, auf Plakaten, in szenischen Führungen oder als Theater-Performance – zum „Tag des offenen Denkmals“ am 7. und 8. September präsentierten in den jeweiligen Bezirken die Schülerinnen und Schüler ihre Projekt-Ergebnisse direkt an „ihrem“ Denkmal oder im betreuenden Bezirksmuseum mit vielfältigen und phantasievollen Aktionen.

Charlottenburg
Parole Bauhaus?! Neues Wohnen gestern und heute!
WOGA-Komplex am Lehniner Platz
Mädchen und Jungen der 6. Klasse der Nehring-Grundschule erkundeten die Zeit und die Ziele des Neuen Bauens. Einblicke in Neues Wohnen gab es u.a. im WOGA-Komplex am Lehniner Platz, gebaut nach Plänen von Erich Mendelsohn. Aus diesen Eindrücken sowie den aktuellen Wohnanforderungen wurden in Modellen die eigene Wunschwohnung und eine komplette Wohnanlage erstellt.

Lichtenberg
Zwei Schulen – Zwei Stile – Zwei Geschichten
Kant-Gymnasium und Max-Taut-Schule in Rummelsburg
Schülerinnen und Schüler vom Wahlpflichtkurs Kunst der 8. Klasse des Immanuel-Kant-Gymnasiums erkundeten die in unmittelbarer Nähe gelegene und von Max-Taut gebaute Schule. Nach dem Erkunden der eigenen Schule, einem Bau mit Kunststeinverkleidungen von 1906, wurden beide Schulen verglichen und die Unterschiede festgehalten.

Lichtenberg
Denk mal anders! – Ein ortsspezifisches Theaterprojekt zu Transformationen von kulturellem Erbe an denkmalgeschützten Gebäuden Theater Strahl in der Halle Ostkreuz
Schülerinnen und Schüler vom Wahlpflichtkurs Darstellendes Spiel der 11. Klasse des Johann-Gottfried-Herder-Gymnasiums Friedrichshain gingen – basierend auf dem Umgestaltungsprozess von einer ehemaligen Turnhalle in eine Theaterspielstätte – der Frage nach, welchen Transformationen ein Denkmal im Wandel der Zeit unterliegt.

Neukölln
Sudhaus der Berliner Kindl-Brauerei in Berlin-Neukölln
Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse vom Kunstkurs der Zuckmayer-Schule erforschten die Umnutzung von Gebäuden bzw. von Denkmalen am Beispiel der 2005 geschlossenen Neuköllner Kindl-Brauerei. Aus dem ehemaligen Industriestandort wurde 2016 ein modernes Zentrum für zeitgenössische Kunst. Als Ergebnis der Projektwoche entstand ein Podcast.

Pankow
Theodor Fontane unterwegs im Gartendenkmal Schlosspark Buch
Mädchen und Jungen der 6. Klasse der Evangelischen Schule Buch erforschten die Spuren des Dichters Theodor Fontane in Buch. Einzelne Stationen, die Fontane literarisch beschrieben hat, erarbeiteten die Sechstklässler szenisch in einem Theaterspiel.

Reinickendorf
Bauen, Lernen, Umwelt schonen. Baustoffe im Vergleich – Lehm – Ziegel
Museum Reinickendorf und Germanisches Gehöft in Alt-Hermsdorf
Mädchen und Jungen der 4. Klasse der Grundschule am Fließtal erforschten typische Ziegelbauten und die einstige Ziegelproduktion in Hermsdorf sowie die unterschiedlichen Baumaterialien Lehm und Ziegel. Es entstanden Zeichnungen, Frottagen, ein Groß-Flechtwerk, ein Verbundmauerwerk und eigene Ziegelsteine.

Spandau
Die Zitadelle als Filmkulisse – Entdeckt die Festung und dreht einen Film über das Denkmal
Zitadelle Spandau
Mädchen und Jungen der 4. Klasse der Askanier-Grundschule erforschten die Geschichte der Zitadelle Spandau. In einem Film über das Denkmal, in dem Gespenst Anna die Hauptrolle spielt, vermischen sich Geschichten und Zeiten.

Erstmals in diesem Jahr gab es nach den Projekt-Präsentationen noch am 21. September eine „Werkschau“. Auf diesem neuen Forum hatten alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Projekte den jeweils anderen Projektgruppen zu präsentieren. Unter allen Projekten wurde ein Zuschuss von 500 Euro für die nächste Klassenfahrt verlost. Auf dieser ist dann auch ein Denkmal zu besuchen. Großzügig unterstützt wurde das Projekt werkstatt denkmal 2019 von den Förderern Landesdenkmalamt Berlin, Stiftung Pfefferwerk, Friede Springer Stiftung, Bürgerstiftung Lichtenberg und Privatspende Dr. Ulla Grund.


Mehr Informationen:
www.denk-mal-an-berlin.de/jugend/werkstatt-denkmal/2019.html


FOTOHINWEISE
Alle Fotos:
Foto: Thomas Knoll, werkstadt denkmal
Charlottenburg